3. Schweriner Musiksymposium

(27. – 28. Oktober 2017)

Kooperationsprojekt

… widmet sich unter dem Titel “Verfemte Musik, Glaube und Antisemitismus” der Betrachtung von Lebensschicksalen der in der NS-Zeit verfolgten Musiker aus Anlass des 500. Reformationsjubiläums 2017.

 

In Form von Vorträgen soll ein Überblick zur Entwicklung des Antisemitismus mit seinen historischen Hintergründen und Motiven und seinen Voraussetzungen vermittelt werden. Dazu wird das Thema Antijudaismus fokussiert, und in diesem Kontext auch die Bedeutung der antijüdischen Schriften des späten Luther und die Reformation reflektiert, um den nachhaltigen und folgenschweren Einfluss von Luthers Denken und Wirken aufzuzeigen.Der biographische Bezug zu Komponistinnen und Komponisten im Kontext der Verfolgung und der Auswirkung von Verfemung durch die Nationalsozialisten wird von internationalen Referentinnen und Referenten, Professorinnen und Professoren analysiert und dargestellt. Erstmalig sind wegen dieses historischen Aspekts auch Themenbeiträge zu den Biographien der romantischen Komponisten Richard Wagner, Franz Liszt, Felix Mendelssohn-Bartholdy, Gustav Mahler und Richard Strauss im Rahmen des „Schweriner Symposiums“ geplant, neben neuen Erkenntnissen zu den Biographien der sogenannten „verfemten Komponisten“ Arnold Schönberg, Alexandre Tansman, Rosy Wertheim und Ingolf Dahl. In begleitenden Konzerten werden Werke der oben genannten Komponistinnen und Komponisten durch junge Preisträgerinnen und Preisträger des Festivals Verfemte Musik sowie international renommierten Künstlerinnen und Künstler aufgeführt.

 

Das 3. Schweriner Symposium ist eine Kooperationsveranstaltung mit dem Zentrum für verfemte Musik an der hmt Rostock und der Akademie Schwerin e.V.

Referenten

 

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